Schon von anfangs des 14. Jh. war Toscolano für seine Papiermühlen berühmt die die zahlreichen Venezianischen Druckereien und einige Gebiete Norditaliens versorgten, so das im 1510 die Einwohner von Garda den König von Frankreich Öl, Oliven und Papier von Toscolano. Besonders berühmt ist die Buchdruckerei der Brüder Paganini die im 16. Jh. die Ausgaben der lateinischen Klassikern schafften. Von Mitte des 18. Jh. wurde in Toscolano hochwertiges Papier produziert, filigraniert und zum Gelddruck geeignete.
Heute können wir die Spuren dieser vergangenen Industriewesen wiederentdecken lang einer Strecke die den schäumenden Bach Toscolano entlangführt durch Tunnels, Brücken und Reste der alten Werkstätten.
Das „Tal der Papiermühlen“ bietet einen Natur- und Landschaftsrahmen der sich in einem faszinierenden Gegensatz mit dem der Riviera. Im Park des Alto Garda Bresciano eingefügt das Tal der Papiermühlen schlägt sich als einer der typischsten in dem Panorama der italienischen Industriegeschichte vor.
Die Strecke beginnt von der Stadtmitte von Maderno: überquert man die antike Flussbrücke, wird die alte Verkehrsstraße durchquert die für die Lastern die mit vollgeladenen Rohstoffen die Lagerhäuser belieferten. Eindrucksvoll sind die Überreste der Fabriken und des Herrenhauses und die Spuren der Kanalisation zur Zuführung des nötigen Wassers für die Arbeitsvorgänge. Hinweise die sich mit den morphologischen und den pflanzlichen Bestandteilen des Tals vereinigen die seit derer Betriebsaufgabe, die in den Sechzigerjahren endgültig eingestellt wurde, der in eine intensive Wiederbepflanzung eingelegt ist.
Bei Maina Inferiore wurde die damalige Werksanlage wieder neuverwertet und in einen Museum umgewandelt «Centro di eccellenza», im Juni 2007 eröffnet, und bietet den Besuchern die Welt des Papieres und seine Erzeugungsverfahren.
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