Im Laufe der Zeit ist Gargnano zu einem der renommiertesten Segelzentren des Gardasees geworden. Hier wird die "Centomiglia" ausgetragen, die faszinierendste und namhafteste Binnensee-Regatta Italiens. Die städtische Textur hat ihre einstige spartanische Sachlichkeit beibehalten. Die Gegend ist äußerst reich an Bergsiedlungen (den so genannten „contrade“) und
-dörfern. Diese bieten sich als Ausgangspunkt für Trekking- und Mountainbike-Touren an. Von Gargnano aus erreicht man das Valvestino, durch seinen See und seine Naturlandschaft geprägt, deren wilde und äußerst seltene Flora beeindruckt. Gargnano ist durch vielen Tourismusstrukturen gekennzeichnet wie Hotels, Appartments, Wohnanlagen und Campings; der ideale ort für deinen Urlaub am Gardasee.
SEHENSWÜRDIGKEITEN: Neben dem Fischfang war Gargnano vor allem wegen seiner Gewächshäuser für Zitronenbäume bekannt, deren charakteristische weiße Pfeiler noch heute die Berghänge schmücken. Mittlerweile ist Gargnano zu einem der renommiertesten Segelzentren des Gardasees avanciert: Von Bogliaco aus starten im September international bekannte Regatten, wie die historische "Centomiglia", die faszinierendste und namhafteste Binnensee-Regatta Italiens, oder die "Cento Week". Am Ortseingang befindet sich die Kirche San Francesco, ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, aber mehrmals umgebaut. Der direkt daneben liegende wunderschöne Kreuzgang beeindruckt durch seine gotischen Bögen sowie durch seine mit Blumen und Zitronenblättern verzierte Säulen und Kapitelle. Im Inneren, einige Grabsteine aus römischer Zeit. Charakteristisch ist der kleine Hafen, auf den das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert blickt. Wie bei anderen Bauwerken der Stadt sind auch an der Fassade des Rathauses noch die Kanonenkugeln zu sehen, die 1866 von der österreichischen Armee abgefeuert wurden. Im Stadtzentrum befindet sich der Palazzo Feltrinelli, der wegen seiner reichen Verzierungen leicht erkennbar ist. Während der Italienischen Sozialrepublik war hier das Sekretariat von Mussolini untergebracht. Heute gehört der Palazzo zur Universität Mailand und wird für Sommerkurse genutzt. In der Nähe befindet sich die romanische Kirche San Giacomo, die wegen der Freskomalereien aus dem 15. Jahrhundert, die den Innen- und Außenbereich der Kirche schmücken, erwähnenswert ist. Im nördlich von Gargnano gelegenen Ortsteil San Faustino steht eine zweite Villa Feltrinelli. Auch sie wurde im vergangenen Jahrhundert errichtet und war Mussolinis letzter Wohnsitz während der faschistischen Republik von Salò (1943-45). Im Ortsteil Bogliaco befindet sich die wunderschöne Villa der Grafen Bettoni, ein prächtiges Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Das als Nationaldenkmal erklärte Gebäude kann leider nicht besichtigt werden. Es beherbergt eine Sammlung von Kunstwerken berühmter Maler: von Veronese über Canaletto und Correggio bis Dürer.
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