
Die Bucht von Garda mit ihrer üppigen Vegetation aus Zypressen, Oliven, Myrten und Oleandern, zählt zu den schönsten Landschaften des Gardasees. Die sich zwischen der Rocca und Punta San Vigilio erstreckende Ortschaft, von sanften Hügeln umgeben, war einst neuralgischer Verteidigungspunkt der Südseite des Gardasees. In der Tat stammt der Name Garda vom deutschen Wort "Warte", das heißt Beobachtungspunkt. Nach und nach breitete sich der Name auf das Umland aus, so dass etwa im 11. Jahrhundert auch der See, der bis dahin den lateinischen Namen Benàco trug, in Gardasee umbenannt wurde. Die lokale Wirtschaft stützt sich vor allem auf den Tourismus, auf die damit verbundenen kommerziellen Tätigkeiten sowie auf das Hotelgewerbe. Die zauberhaften Strände, die Straßen, die sich in den Abendstunden mit Touristen füllen, Lokale und elegante Geschäfte machen Garda zu einem faszinierenden Urlaubsort. Garda ist durch vielen Tourismusstrukturen gekennzeichnet wie Hotels, Appartments, Wohnanlagen und Campings; der ideale ort für deinen Urlaub am Gardasee
SEHENSWÜRDIGKEITEN: Die Altstadt ist nach wie vor von einem Mauergürtel geschützt. Sie blickt auf eine kleine, von Mauern umgebene Piazza, die einst den Zugang zum Hafen gestattete. Später wurde dieser Hafen aufgeschüttet. Auf der Piazza beeindruckt der "Palazzo dei Capitani", der im 15. Jahrhundert im gotisch-venezianischen Stil errichtet wurde. Zu den interessantesten Bauwerken der Stadt zählt der Palazzo der Fregoso, einer mächtigen, aus Genua stammenden Familie. Erwähnenswert ist auch der Palazzo Parlotti, von dem die so genannte Losa abgeht, eine offene, vom Architekten Michele Sanmicheli entworfene Galerie. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören weiterhin die Pfarrkirche, die die alte Pfarrei Santa Maria aus dem 9. Jahrhundert beherbergt, sowie der Uhrenturm. In der Nähe von Garda befinden sich einige wunderschöne herrschaftliche Häuser, wie beispielsweise Villa Carlotti, die wegen der kurzen Beziehung zwischen Alessandra Parlotti di Rudini, der Witwe des Grafen Carlotti, und Gabriele d'Annunzio Berühmtheit erlangte. In der Villa Alberini aus dem 15. Jahrhundert war hingegen im Jahr 1848 König Carlo Alberto von Sardinien zu Gast. In nur 3 km Entfernung (in Richtung Riva del Garda) liegt der Ortsteil Punta San Vigilio. Diese Landzunge aus Felsgestein, Erde und Olivenbäumen reicht bis in den See hinein, um dann als "Scoglio della Stella", die so genannte "Sternklippe", wieder aufzutauchen. Punta San Vigilio ist vermutlich der schönste und bezauberndeste Ort am Gardasee. Hier betraute im 16. Jahrhundert der aus Verona stammende Rechtsanwalt Agostino Brenzone den Architekten Michele Sanmicheli mit dem Bau einer Villa mit Garten. Dieses Gebäude, das heute den Namen Villa Guarienti trägt, ist aber nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Links neben der Villa führt ein Weg zum Strand "Baia delle Sirene" und zu einem winzigen und zauberhaften Hafen hinab. Der Weg, der rechts neben der Villa verläuft, führt hingegen zu einem Strand mit Olivenbäumen. Absolut sehenswert ist auch die Wallfahrtskirche Madonna della Corona, die sich auf 774 m Höhe auf einem Ausläufer des Monte Baldo erhebt. Der Legende zufolge soll die Wallfahrtskirche im 16. Jahrhundert errichtet worden sein, nachdem an ihrem Standort ein von Rhodos verschollenes Gemälde der Madonna wieder aufgefunden wurde.
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