Die Zergliederung der Politik und der Verwaltung, eine unterschiedliche Wirtschaftspolitik von Ufer zu Ufer, eine Kultureinstellung die nicht in einem gleichartigen System gewachsen ist, haben dazu gebracht eine vielfältige Welt am Gardasee aufzubauen.
Die Region des „Sommolago“ wahr im sechzehnten Jahrhundert unter dem Einfluss der Regierung des Erzbischofs, bis zum 1918 durch eine österreichische Verwaltung, der orientalische Ufer hatte seine Beziehungen mit Venetien, und die Westseite, die von Brescia verwaltet war, hatte eine eigene Entwicklung. So ein umfassendes Geschichtsbild erklärt die Unmöglichkeit einer gemeinsamen und planmäßigen Regierung des Binnensees in einem gleichmäßigen Zeitraum, und dabei sind die vielen Transportprobleme nicht zu vergessen, besonders auf der Uferseite von Brescia, die nach dem ersten Weltkrieg gelöst wurden. Der Gardasee ist der einzige gemeinsame Element aller dieser Realitäten; ein breiter und tiefer Becken der als natürlicher Wärmeregler handelt, erlaubt die Entwicklung einer typischen Mittelmeervegetation: so das am Rande der verschneiten Alpen Olivenbäume wachsen, Weintrauben, Zitronen. Ein See der oft mit starke Stürme überrascht mit böigen und unbezähmbaren Wind, eine angenehm Landschaft die aber zur gleichen Zeit auch rau ist die Dichter, Schriftsteller und Philosophen jeder Zeit inspirierte, die von jenseits der Alpen durch diese Gegend reisten bekamen einen unvergesslichen Reiseandenken ihrer Fahrt in Italien. Der See ist als Vereinigung von Nord und Süd betrachtet, ein Raum in deren sich verschiedene Kulturen und Feingefühle treffen. Der Garda hat nie einen einzigen Stadtzentrum, im Laufe der Zeit für einen oder anderen Grund, sind andere die Städte Sirmione, Peschiera, Arco, Riva zum Mittelpunkt gekommen. In so einen verflochtenen Kontext ist es klar das die Einrichtung der Landhäuser sich nicht nur der Wandelbarkeit des Gebietes angepasst hat, aber auch an seiner begriffsmäßigen Ausbreitung. Die auf den Ufern des Gardas gebauten Villen sind mit zwei wichtigen Vorstellungen verbunden, in erster Hinsicht ist die Beziehung zur Natürlichen Umgebung, sei sie unberührt oder landwirtschaftlich genutzt; der andere Aspekt richtet sich des Wohlseins und der Erholung. Die Ansiedlung der Häuser an den Ufern des Sees war langwierig und nicht gleichmäßig, da ist, in der Tat, eine äußerste Verschiedenartigkeit im begriff dieser Niederlassung: in dem venezianischen teil finden wir adelige Landhäuser die regelrechte Bauernhöfe sind, im Gebiet von Brescia befinden sich Villen deren Eigentümer ein kleines Fertigungsunternehmen besitzt, die sich in diesem Raum entwickeln, und auf der Trentinischen Seite befinden sich die Landhäuser die als Urlaubsorte, für Entspannung und Vergnügen gedacht sind. Da es nicht möglich ist hier alle Villen aufzuzählen, geben wir nur drei bewundernswerte Beispiele:
VITTORIALE: Wohnsitz des Dichters D'Annunzio in Gardone Riviera, die Villa wurde vom Dichter 1921 erworben und in Zusammenarbeit mit dem jungen Architekt Maroni neu von Grund auf Umgewandelt. Im Inneren des unermesslichen Park wurden Gebäude hinzugefügt (Theater, Kriegsmuseum), Springbrunnen, Plätze und ein Grabdenkmal. Die Villa enthält mehr als dreiunddreißigtausend Bucher, alle Zimmer sind im Halbschatten, reich an eindrucksvollen Sachen und Raritäten, die wichtigste ist sicherlich das Arbeitszimmer von D’Annunzio dessen Eingang von drei Treppenstufen vorgeführt ist und sie sind von einem Tragbalken überragen, deshalb ist man gezwungen den Kopf nieder zu halten.
VILLA DEI CEDRI: Der Komplex der Villa dei Cedri ist bei Colà errichtet, in der Nähe von Lazise, und bezieht einen großen Jahrhundert alten Park und eine Reihe von unregelmäßigen Gebäude die auf drei verschiedenen Höfen blicken, und sie haben somit im Verlaufe der Zeit immer mehr den Immobilienbestand dessen Grundbesitz, durch die Jahrhunderte, von vieler bekanten Nobelfamilien Veronas geleitet wurden. Heute ist dieser Komplex einer der schönsten Thermalkurorte Italiens. Das warme Wasser wurde im 1989 gefunden, wenn der Leiter der Villa eine Grundwasserschicht suchte und damit den riesigen 13 Hektar Park zu bewässern, ein wahres unvergleichliche Naturreichtum, in der Tiefe von 160 Metern wurde eine Warmwasserquelle entdeckt, mild, mit geringem Mineralgehalt, reich an Bikarbonat, Kalzium und Magnesium, und so wurde dieser Historisch bedeutungsvoller Ort auch zu einem den meist anerkannten Thermalkurort Italiens ausgestattet. Die Teiche des Parks werden mit dem Thermalwarmen Grundwasser versorgt, das natürlich aus dem Untergrund fließt, und ermöglicht in diesen Wasser Wohlsein und Entspannung zu finden. Sonderbar und unvergesslich ist die Grotte die neben den größeren See gebaut ist die ein echtes Paradies aus Wasserstrahlen und Massagen ist. Heute ist die Villa und alle anderen Gebäude des Komplexes wieder restauriert, es wurden neue Zimmer in verschiedenen Größen geschaffen die sich an alle Ansprüche der Gäste anpassen die sich entschlossen haben hier ihre Thermalbehandlung durchzuführen, oder nur einfach einige Erholsame Stunden zu verbringen. (INFO: Besuche Villa die Cedri).
VILLA DELL’ARCIDUCA: Villa des Österreichischen Erzherzogs Albert in Arco. Um sich das milde Klima des „Sommolago“ , dessen Wohltaten sehr gut bekannt waren, zu genießen zu können lässt sich der Erzherzog Albert von Augsburg, zwischen dem 1870 und dem 1872, die Villa in Arco bauen. Die Villa wurde mit einem großen Park umgeben reich an Exotischen Düfte, Heute ist der Park besuchbar und wird „Arboreto di Arco“ genannt, ein Ort wo man einzigartige Exemplare von Pflanzen und Bäume, ein Gewächshaus mit Zitronen und Orangen, Kieferbäume und einen kleinen Teich bewundern kann. Es lohnt sich diese drei Villen zu besuchen, jeder von ihr hat einzigartige Merkmale, absolut bewundernswert.
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