Die westliche Gardesana ist eine Straße, die zwischen dem Ende der Zwanziger und Anfang der Dreißiger Jahren gebaut wurde und, auch wenn sie dem gegenwärtigen Verkehrsfluss nicht entspricht, eine unbestreitbare Faszination ausübt. Um den Abfahrtspunkt dieser Rundfahrt zu erreichen fahren wir bis kurz nach Gargnano auf ihr, dann biegt man links Richtung Tignale ab, bis man zur Abzweigung nach Piovere kommt, wo man das Auto stehen lässt. Die Straße nach Piovere hinauf ist ziemlich steil aber schenkt uns ausgezeichnete Blicke auf den See.
Nach zirka einem Kilometer fährt man bei einer Linkskehre in die Straße, die geradeaus weitergeht; nach einem weiteren Kilometer kommt man an eine weitere Kreuzung, wo man rechts hinauf fährt. Wohltuenden Schatten nutzend, fährt man hinauf und nach einem weiteren Kilometer, in der Höhe einer Linkskehre, fährt man geradeaus weiter und folgt dabei den Hinweisen zum Passo Fobbia.
Die Straße führt uns, auf wechselndem Bodenbelag, wie Beton, Pflaster und unasphaltierter Belag ins Herz des Tales von Vione und bringt uns in die Nähe des Bachbettes. Man fährt über den Wasserlauf, dann beginnt die Straße steil zu seiner rechten anzusteigen, man folgt nun den weiß-roten Zeichen auf den Bäumen. Nachdem man erneut den Bach überquert hat, wechseln sich gewellte Ebenen mit einigen Steilstücken ab und man erreicht in der Nähe einer Alm eine Abzweigung. Geradeaus weiterfahrend kommt man kurz danach zum Passo Fobbia, Ziel dieser Rundfahrt. Um zurückzufahren benutzen wir die gleiche Strecke wie bei der Hinfahrt, diesmal hinauf.
Die Sehenswürdigkeiten von Tignale sind die Wallfahrtskirche der Madonna di Montecastello, am See zwischen Gargnano und Campione die das siebenhundertjährige Zitronengewächshaus „Pra de la fam“, in Prabione das Besucherzentrum des Naturparks Alto Garda Bresciano.
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